Evangelische Kirchengemeinde

St. Nikolai Cottbus

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Jesus Christus spricht:

Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
(2. Korintherbrief 12,9)

Dieses Wort aus dem Neuen Testament begleitet uns als Losung das ganze Jahr 2012 über.
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Die Oberkirche St. Nikolai in Cottbus

Mitten in der Altstadt von Cottbus steht die größte Kirche der Niederlausitz, die Oberkirche St. Nikolai, ein Bauwerk der Backsteingotik aus dem 15. Jahrhundert.
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„Ich bin getauft.“

Das schrieb Martin Luther mit Kreide energisch auf den Tisch, wenn er an sich selbst verzweifelte und nicht mehr weiterwusste.
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Jesus Christus spricht:

Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

(2. Korintherbrief 12,9)

Dieses Wort aus dem Neuen Testament begleitet uns als Losung das ganze Jahr 2012 über. Am Anfang eines jeden neuen Jahres wird ein solches Wort in Predigten ausgelegt, in Vertonungen vielstimmig gesungen – und dann womöglich bald wieder vergessen. Es wird gut sein, wenn wir uns dieses Wort oft zusprechen, uns davon berühren lassen.

Einst war das Wort für den Apostel Paulus bestimmt, als er in heftigen Auseinandersetzungen stand, dabei wie so oft auch körperlich stark zu leiden hatte. Nun spricht Jesus zu uns. Ob wir uns Sorgen machen um die wirtschaftliche Zukunft europäischer Länder, um den politischen und ökologischen Zustand vieler Regionen auf der Erde oder ob wir von Ängsten um unsere Existenz, wegen Krankheit und Mangel geplagt sind bei uns selbst, bei Menschen, die uns nahe stehen – ER sagt uns zu: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Mächtig werden wir davon nicht, aber unsere Schwächen, Leiden, Konflikte können wir ertragen – wie damals Paulus; und das dank der versprochenen Kraft des lebendigen Jesus Christus. Sie wird als mächtiger Impuls in uns wirken, wo immer wir sie brauchen.

(Dorothea Hallmann)


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Die Oberkirche St. Nikolai in Cottbus

Mitten in der Altstadt von Cottbus steht die größte Kirche der Niederlausitz, die Oberkirche St. Nikolai, ein Bauwerk der Backsteingotik aus dem 15. Jahrhundert.

Seit Einführung der Reformation (1537) ist sie ein evangelisches Gotteshaus, in dem an allen Sonn- und Feiertagen um 10 Uhr Gottesdienst gefeiert und am Montag um 17 Uhr Friedensgebet gehalten wird.

Kirchenmusik ist in Orgel-, Chor- und Instrumentalkonzert das Jahr über oft zu hören.

Wechselnde Ausstellungen und Vortragsveranstaltungen laden zur Auseinandersetzung mit Themen unserer Zeit ein.

Das bedeutendste Kunstwerk ist der 11 Meter hohe Sandsteinaltar, auf dem Jesus Christus von seiner Geburt bis zur Erhöhung in den Himmel dargestellt ist, wobei seine Auferstehung im großen Zentraloval und in seitlichen Bildern zu einer beeindruckenden Osterverkündigung gestaltet ist. Geschaffen wurde der Altar 1661 von dem Lausitzer Künstler Andreas Schulz.

Neben dem Eingang befindet sich ein kleiner Verkaufsstand mit Fotokarten, Kircheninformationen, Büchern und mit Eine-Welt-Produkten aus dem Fairen Handel.

Eine Turmbesteigung (142 Stufen) lockt zum Rundblick über die Stadt und ihre Umgebung.

Die Kirche ist täglich von 10 – 16 Uhr (November bis März), von 10 – 17 Uhr (April bis Oktober) geöffnet.

Ein Besuch der Kirche zum Gebet, zum Anschauen oder zu den Veranstaltungen lohnt sich. Sie sind herzlich eingeladen.

Text: Dorothea Hallmann


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„Ich bin getauft.“

Das schrieb Martin Luther mit Kreide energisch auf den Tisch, wenn er an sich selbst verzweifelte und nicht mehr weiterwusste.

„Ich bin getauft.“ Daran erinnert der Taufstein in der Oberkirche die Christen. Und er lädt alle Menschen ein, sich Gedanken über die Taufe zu machen.

Das Gold des Taufsteines weist darauf hin, dass die Taufe ein großer Schatz, ein Geschenk des Himmels ist. Egal, was ich vorzuweisen habe oder am liebsten verstecken möchte, egal, wie es mir geht: seit ich getauft bin, gehöre ich zu Gott, und er hält mich, was immer geschieht. Ich brauche mich vor nichts und niemandem zu fürchten. Keiner kann mir das Leben nehmen, das Gott mir in der Taufe vererbt hat.

Und weil sie Gottes Geschenk und Erbe ist, hält die Taufe die christlichen Kirchen trotz aller Trennungen zusammen.

2007 haben das elf christliche Kirchen in Magdeburg feierlich bekräftigt.
Jede nach dem Auftrag Jesu Christi im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes mit Wasser vollzogene Taufe wird anerkannt – evangelisch wie katholisch und von orthodoxen Kirchen.
So feiern wir in jeder Taufe die Einheit der Kirche Jesu Christi über alle Konfessionsgrenzen hinweg, und wir nehmen vorweg, wohin Gottes Geist die Kirche reformatorisch erneuernd führen wird.

Jesus Christus betete für seine Leute zu Gott, „dass sie eins seien wie wir.“ (Johannes 17,11)

Text: Ulrike Menzel

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