Herzlich Willkommen in der evangelischen Kirchengemeinde St. Nikolai.

Sie finden uns in der Oberkirche in Cottbus sowie in den umliegenden Dörfern Branitz, Dissenchen und Merzdorf.

Oberkirche St. Nikolai
Oberkirchplatz 12
03046 Cottbus

Die Oberkirche ist täglich geöffnet.

April bis Oktober: täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr
November bis März: täglich von 11:00 bis 16:00 Uhr

Zur Zeit finden wegen der Corona-Pandemie keine Gottesdienste, Andachten, musikalische Veranstaltungen und Versammlungen statt.

Trotzdem können Sie den Sonntagsgottesdienst in Ihrer Familie oder Freundeskreis feiern. Dazu stellen wir Ihnen den kompletten Ablauf des jeweiligen Gottesdienstes zur Verfügung. Sie finden Ihn in der folgenden PDF-Datei zum Ansehen, Herunterladen und Weitergeben:

 

Online-Andacht am Sonntag Palmarum 2020:

Gottesdienst Palmarum.pdf

am 6. So. der Passionszeit, Palmarum, 5.4.2020, Oberkirche St. Nikolai zu Cottbus
(von Pfr. Dr. Uwe Weise )
+++ Aufgrund der COVID-19 Pandemie als digitaler Lesegottesdienst zum Weiterleiten +++

Die Predigt als Audiodatei zum Herunterladen und Anhören: Predigt zu Hebr 13,12-14.m4a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Orgelmusik aus der Oberkirche St. Nikolai Cottbus

gespielt von Peter Wingrich

Die Klänge der Orgel gehören zu unseren Gottesdiensten und Andachten.Vielleicht werden Sie diese Musik in den nächsten Wochen vermissen. Dann finden Sie hier Orgelstücke zur Andacht, Besinnung und Stärkung.

pw Contemplatio III
-> zum Hören folgen Sie diesem Link auf SoundCloud
(hier verlassen Sie unsere Website)

Brahms - Herzlich tut mich verlangen (I)

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pw Contemplatio II
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Brahms - Herzliebster Jesu -
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pw Contemplatio I
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Eine MAL-AKTION für Klein & Groß

Das KREUZ – ein PLUSZEICHEN für Dich

Einsendeschluss ist Ostersonntag

-> PDF-Datei zum Ausdrucken

 

 

 

 


Gedanken für den April 2020

Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth:
„Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“
(1. Kor 15,42b L)

Manchmal zwitschern die Vögel; manchmal geht Wind; es regnet auch mal, oder es ist einfach nur still; ich wende mich ihnen zu; sehe in ihre verschlossenen Gesichter; ihr benetzten Augen; ihre gesenkten Blicke. Dann sage ich diesen Satz, das noch offene Grab, in das ich gerade den Erdwurf warf, im Rücken. Und dann ist da mit diesem Satz egal ob im Januar, im November oder Juni; dann ist da mit diesem Satz in diesem Augenblick ein kleiner Moment Ostern: „… es wird auferstehen unverweslich!“

Wer kann das schon glauben?! Das ist doch unglaublich! Ja, und immer wieder JA, wie denn sonst, wird Ostern, wird Auferstehung. Wir haben eben den verweslichen Menschen in den Acker Gottes gegeben – als „Samen“, wie es bei Paulus heißt – „gesät“ – und wir harren seiner Unverweslichkeit in der Auferstehung. Dieser Moment Ostern ist oft bei Beerdigungen der Punkt, an dem man den Trauernden anmerkt, wie sie die Kraft ergreift zum Loslassen, zum Überlassen in Gottes Hände. Danach treten sie ans Grab, werfen ihren Erdwurf und gehen in ihr Leben.

Die unglaubliche Glaubensbehauptung der Auferstehung ist die härteste Währung von uns Christen. Hätten wir diese nicht, unser Glaube wäre nichts. „… und es wird auferstehen unverweslich!“ hofft man erst, wenn man die Verweslichkeit, also den Wesensverlust des Menschen im Leben, radikal erfahren und verstanden hat. Dem Wesensverlust am Ende des Lebens eines Menschen stellt Gott die ganz neue Wesentlichkeit entgegen: Leben bei Gott ist unvergänglich – dereinst, wenn wir schauen, was uns hier ganz und gar verborgen bleibt, werden wir ganz und gar Gotteskinder sein – dann ist immer und immer und ewig Ostern.

Pfr. Dr. Uwe Weise