05/07/2026 0 Kommentare
Gedanken für den Juli und August
Gedanken für den Juli und August
# Monatsandacht

Gedanken für den Juli und August
Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach (Amos 5,24 L)
Jesus Christus spricht: ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. (Joh.10,10)
Wir leben – und was machen wir aus unserem Leben?
Eine Antwort Jesu, sie stammt aus einem spannenden Zusammenhang des Erzählens (Nachlesen!), zeigt: Leben unterstützen, fördern, Lebensfülle teilen – das ist eine, es ist unsere Lebens-Aufgabe! Jesus bezieht sich auf das Leben aller, die ihm nachfolgen.
Wir können diese Worte auch ganz allgemein verstehen: Die Welt zu einem Ort des Lebens machen. Was hilft dabei?
Diese Antwort schenkt G´ttes Wort, das Amos verkündet. „Gerechtigkeit“ hat in der hebräischen Sprache eine große Tiefe, tiefer als jedes Meer! Eine Übersetzung beschreibt es so: „Rechtschaffen sein“ und „Rechtschaffenheit“.
Manchmal muss durch unser Tun das Recht geschaffen werden und kann sich Dank unseres Tuns entfalten. Rechtschaffen sein heißt, da zu sein für Recht und Gerechtigkeit. Das unterstützt die Gemeinschaft und trägt sie. Und vielleicht, ja, eigentlich ganz sicher, geschieht in und durch diese Gemeinschaft dann ein ganz besonderer „G´ttes-Dienst“.
Pfarrerin i. R Johanna Melchior
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