Siehe, ich mache alles neu!

Siehe, ich mache alles neu!

Siehe, ich mache alles neu!

# Jahreslosung

Siehe, ich mache alles neu!

G´tt spricht: Siehe, ich mache alles neu (Offenbarung 21, 5)

Am Anfang schuf G´tt Himmel und Erde … G´tt ruft die Welt ins Leben. Dank Seines Wortes lebt alles, was da auf Erden kreucht und fleucht.

An einem modern wissenschaftlichen Bericht ist den Erzählern dabei nicht gelegen. Ihre Worte, die manchmal märchenhaft erscheinen mögen, sind von Anfang an vor allem eines: DANK und Lobpreis.

Es ist eine wunderbare Welt, die G´tt ins Leben gerufen hat. Nach Seiner Vorstellung ist sie „weise geordnet“ (Ps.104, 24). Weniger weise ist die Unordnung, die menschliches Tun in die Welt bringt. Böse Gedanken werden zu bösen Worten, aus denen böse Taten werden. Mord und Totschlag herrschen. Sie bringen Leid, Not und Tod in die Schöpfung.

So märchenhaft manche Worte biblischer Erzähler auch klingen, verschweigen sie keineswegs die knallharte und böse Wirklichkeit unmenschlichen Handelns. Die Welt, die G´tt gut erschaffen hat, leidet. Sein Wunsch an uns, die Erde und damit auch das Leben überhaupt, zu „bebauen“ und vor allem zu „bewahren“, gerät oft in Vergessenheit. Wir brauchen Hilfe, himmlische Hilfe.

G´ttes Wort ruft die Welt ins Leben. Als gutes Gebot bewahrt Sein Wort das Leben.

Regen und Schnee kommen aus Himmelshöhen und machen die Erde fruchtbar. Sie gibt guten Ertrag. G´ttes Wort, das aus „himmlischen Welten“ zu uns zur Erde kommt, ist Nährboden für gutes Tun. Gute Frucht, die wir Menschen bringen (Jes.55, 10+11).

Erdboden, Ackerboden muss bewahrt sein. Er braucht Ruhephasen, er braucht Zeiten der Erneuerung. Auch die Schöpfung braucht neue Anfänge, braucht Erneuerung. Sehnsucht nach Heilung braucht ihre Erfüllung.

Wir Menschen brauchen himmlische Nachhilfe. In uns fließt der gute Lebensodem G´ttes. Wir brauchen aber auch etwas von Seinem Geist, wir brauchen Erkenntnis Seines Willens. Das hilft, unsere Fehler, unsere Defizite, ja auch unsere Sünde zu erkennen. Es hilft uns auf die Sprünge, damit wir ungute Wege verlassen und heimkehren zu G´tt. So ist Heilung möglich. So kann „heil“ und „gesund“ werden, was durch Menschenhand zu Unheil geworden ist.

G´tt schenkt die Möglichkeit eines neuen Anfangs. Davon erzählt die Lebensgeschichte jedes Einzelnen. Neue Anfänge bewahren das Leben.

„Um immer wieder neu anfangen zu können, erschuf G´tt Himmel und Erde“, sagt die Weisheit Israels. In Gnade und Güte und Treue erneuert G´tt Tag für Tag Seine Schöpfung.

Am Anfang schuf G´tt Himmel und Erde … Wenn das Erzählen mit solchen Worten beginnt, kommt auch die Frage nach dem „Ende“ auf – oder der erneu(er)te Anfang!!!

G´tt spricht: Siehe, ich mache alles neu

Am Ende der Tage – wann auch immer das sein wird – da kommt die ganz große Erneuerung. Hoffnungsworte erklingen, und klingen in uns wieder. Sie malen eine himmlisch schöne, eine gute Zukunft vor Augen: G´tt und Mensch leben beieinander, G´tt wohnt unter den Menschen, dem Tode ist die Macht genommen, Tränen werden abgewischt … denn: G´tt spricht: Siehe, ich mache alles neu

Dereinst – in Seiner Zukunft! „Wann“ und „wie“ dieser Zukunft liegt allein in G'ttes Hand!

Aber unser ist die Glaubenszuversicht. Wir halten sie fest als das Gute, auf das sie uns hält.

Schnee und Regen - Jahr für Jahr sprosst neues Grün. Leben wächst auf. In unsere Hand sind irdische Anfänge gelegt – mit G´ttes Hilfe und Geleit. Sein Wort erneuert uns Herz und Sinn. DANKE und mit Zuversicht aufstehen und losgehen!

Pfarrerin Johanna Melchior

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